Geschichte des Champagners

ChampagnerDie Anfänge der Champagnerherstellung

Der erste Champagner wude schon im vierten Jahrhundert hergestellt. Damals war Champagner jedoch noch ein stiller Wein. Die prickelnden Perlen, die schon lange als ein besonderes Merkmal des Schaumweins gelten, waren damals noch nicht enthalten. Auch die Farbe hat sich im Laufe der Zeit verändert, denn bis ins 19. Jahrhundert hinein war Champagner nicht klar, sondern trüb.

Champagner: Vom stillen Wein zum Perlwein

Nur langsam wuchs das Interesse an dem Wein aus der Champagne. Erst im Mittelalter, als sich die Herkunftsregion zu einem Handelzentrum weiterentwickelt hatte, war der europäische Markt bereit für den Champagner. Auch in England war er beliebt.

Damit der Wein unbeschadet transportiert werden konnte, begann man, ihn in Flaschen abzufüllen, da die Lagerung in Fässern nicht optimal war. Doch in den verschlossenen Flaschen hatte der Wein, der aus spät geernteten Trauben hergestellt und zu früh abgefüllt wurde, die Möglichkeit, nachzugären. Zunächst sah man die prickelnden Bläschen als unerwünschtes Nebenprodukt, ja als Produktionsfehler an. Aber das Herstellungsverfahren konnte optimiert werden und auf die Perlen wollte niemand mehr verzichten.

Nachdem Dom Pérignon, ein Benediktinermönch, den Korken mit einer Kordel an der Flasche festband, konnte auch das unkontrollierte Herausspringen der Korken unterbunden werden, womit ein sicherer Transport gewährleistet werden konnte.

Der Champagner wurde schnell berühmt

Sobald der Champagner einmal Einzug in den europäischen Adelshäusern fand, war er kaum mehr wegzudenken. Der französiche König Louis der XIV. erkannte schnell die Vorzüge des edlen Getränks und machte den Champagner zu seinem Hauswein. Damit hat er einen Trend gesetzt, der bis in die heutige Zeit anhält.

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